Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

STATUS QOU

Veröffentlicht am 29.01.2019

Immer wieder lese oder höre ich von Unternehmen, dass sie neue Wege gehen wollen.

Doch gestaltet sich dies nicht ganz so einfach. Denn um NEUE WEGE gehen zu können, muss zuerst das DENKEN darüber verändert werden. Und anschließend, NEUE WEGE gefunden werden.

Alles beginnt damit, dass diese Neu-Veränderung zuerst GEDACHT wird. Demnach ist es erforderlich, sich erst einmal Gedanken darüber zu machen, was man für die ZUKUNFT seines Unternehmens will!

Das ist die FRAGE!?

Was will ich überhaupt für mein Unternehmen?

Meist geht es darum:
- Mehr Umsatz
- Höherer Ertrag
- Auslastung der Fertigung
- x% Wachstum im Jahr
- Neue potentielle Kunden
- Neue Märkte erschließen
- Keine Preisgespräche
- etc.

Das sind mit Sicherheit wichtige Punkte über die nachgedacht werden muss. Dennoch möchte ich dem/die Unternehmer(In) einen anderen oder weiteren Punkt an die Hand geben, darüber nachzusinnen.

Machen Sie sich zuerst einmal Gedanken darüber, was Sie NICHT mehr wollen. Nehmen Sie ein Blatt Papier, schreiben Sie als Überschrift „Was ich in Zukunft nicht mehr machen möchte“. Schreiben Sie ALLES auf was Sie in ihrer ZUKUNFT nicht mehr machen wollen. Gehen Sie noch einen Schritt weiter  und schreiben Sie auch Dinge auf, die ihr Umfeld (Privates, persönliches, Beziehungen, Abhängigkeiten, Sport usw.) betreffen. Da diese Dinge ebenfalls entscheidend für ein erfolgreiches Unternehmen bzw. für eine erfolgreiche Unternehmensführung sind.

Lassen Sie sich ausreichend Zeit dafür.

Nachdem Sie die Liste mit den Punkten aufgeschrieben haben, was Sie in Zukunft nicht mehr tun wollen, nehmen Sie jetzt erneut ein Blatt Papier und schreiben als Überschrift „Was ich ZUKÜNFTIG machen werde“.

Nun ebenfalls ALLE Punkte aufschreiben, die Sie in Zukunft machen wollen. Wenn Sie ins stocken kommen, schauen Sie bei der ersten Liste nach „was sie nicht mehr machen wollen“. Meist ist das was man machen möchte genau das Gegenteil von dem was man nicht mehr machen möchte.

Der nächste Schritt ist, Lösungen zu finden wie die erste Liste (Was ich in Zukunft nicht mehr machen möchte) eliminiert werden kann, und die zweite Liste (Was ich ZUKÜNFTIG machen werde) erreichen werden kann.

Mir persönlich hat die Positionierung geholfen, meine Abhängigkeit zur Automobilindustrie zu lösen. Durch den Workshop haben wir, korrekter Weise meine Mitarbeiter, eine Alleistellung gefunden, bei der wir einzigartige auf dem Markt agieren können und uns nicht jedes Jahr auf „savings“ einlassen müssen.

Ob es lange gedauert hat? 15 Monate haben wir benötigt um das Unternehmen neu auszurichten. Und alles fing damit an, den STATUS QOU nicht mehr anzuerkennen um unabhängiger zu werden.

Ihr Roberto Schuster

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer. Bitte beachten Sie auch unsere Datenschutzhinweise.

Stimmen Sie dem zu?