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Mein Weg zur Unternehmens Positionierung

Seit fast 25 Jahren bin ich nun Unternehmer und hatte von Anfang an hauptsächlich die Automobilindustrie als Kunden.

Bereits ab dem Jahr 2007 besuchte ich mehrere Unternehmer-, und Positionierungsseminare. Einige Unternehmerseminare hatte ich sogar mehrmals besucht. Grund dafür war, dass mit jedem wiederholen andere Aspekte zum Umsetzen kamen.

100% Abhängigkeit

Diese Unternehmer-, und Positionierungsseminare halfen mir damals bei meinem Unternehmen (SCHUSTER Beflockungstechnik GmbH & CO.KG) nur zum Teil, eine Alleistellung zu verwirklichen. Zum damaligen Zeitpunkt hatte die Automobilindustrie 100% Umsatzanteil und jeder der zu 100% abhängig von einer Branche ist, weiß wie fatal das sein kann. Daher galt mein erster Augenmerk  darauf zu konzentrieren andere Branchen zu finden in der wir Beflocken können.

Eine Branche die das beflocken bisher noch nicht kannte,  war die Caravanindustrie. Nach ersten Muster und Test durch die Entwicklungsabteilung des größten Caravanproduzenten auf dem deutschen Markt, gingen wir nach kurzer Zeit bereits in Serie. Als die Krise in den Jahren 2008/2009 in der Automobilindustrie deutlich zu spüren war, hatten wir durch die erweiterte Ausrichtung auf einem neuen Markt, einen Umsatzplus von 60%.

Positionierung immer im Auge behalten

Ich behielt das Thema Positionierung immer im Auge und suchte regelmäßig im Internet nach Erneuerungen oder Seminare in der ich mein Wissen erweitern konnte. Im Jahr 2015 fand ich etwas das meine Aufmerksamkeit zum Thema Positionierung erlangte.  Umgehend bestellte ich alle Bücher und DVD die es von diesem Aspekt her gab.

Mich Interessierte vor allem, nachdem ich einmal Quer gelesen hatte, welche Fragen stecken hinter diesem System bzw. Programm die ich bisher nicht kannte? Mit jedem Kapitel das ich las, weckte dies immer mehr meine Neugier. Daraufhin unternahm ich alles um dieses Programm kennen zu lernen. 2016 Besuchte ich das erste Seminar. Bereits zum Ende des Seminares war ich von dieser Logik und den Fragen die mich so brennend interessierten begeistert. Ich war so begeistert, dass ich zum Ende des Seminares sagte: „das wird noch was ganz größeres“. Ohne genauer ins Detail zu gehen.

Begeistert von der Logik und den Fragen

Mit diesem Wissen, und natürlich den Fragen, wieder zurück im Unternehmen, wurde unmittelbar ein Termin für einen Internen Positionierungsworkshop anberaumt. Ein entscheidender Vorteil zu den bisherigen Erkenntnissen von anderen Positionierungssystemen, dass dieses Positionierungsworkshop mit ausgewählten Mitarbeitern aus dem Unternehmen stattfand.

Alleinstellung gefunden

Bereits am zweiten Tag hatten wir zwei Alleinstellungsmerkmale gefunden. Ich muss mich korrigieren, meine Mitarbeiter hatten diese Alleinstellungsmerkmale gefunden. Ich selber hatte mich bewusst herausgenommen und diesen Workshop „nur“ Moderiert. Wir einigten uns auf eine der beiden Alleinstellungsmerkmale bzw. Zielgruppe und beendeten am dritten Tag mit einer großen To-Do Liste den Workshop.

Unsere Neupositionierung lautet: Beflocken von Design Akustik Absorbern. Die Idee dahinter war bzw. ist, dass viele Büros, Hotel, Tagungsräume, Restaurant etc. Probleme mit der Akustik im Raum hatten. Sie kennen es vielleicht von Restaurants wenn diese voll sind und der „Schallpegel“ immer höher wir. Das liegt daran, weil wir automatisch lauter werden sobald die Umgebung lauter wird. Das gleiche gilt für Büros. Obwohl dies heute kein Problem mehr darstellen sollte, werden immer noch Büroräumlichkeiten geplant ohne entsprechende Akustische Verbesserungen. Das alleine ist allerdings nicht das Neue. Das Neue daran ist, dass wir diesen speziellen Akustikschaumstoff so in Form bringen, dass dieses einen Designobjekt, einem Bild gleicht. Dies geht soweit, dass wir aus diesem Akustikabsorber sogar Leuchten herstellen können. Richtige Eyecatcher. 

Beflockte Design Akustik Absorber

Die meisten Akustik Absorber sind quadratisch, praktisch gut und werden mit Stoff oder Fils überspannt. Meist eben rechteckige Formen, denn das kann gut mit Stoff bespannt werden. Bei dem neuen Design geht es uns darum, weichen Formen, Rundungen Wölbungen, Logos einzubringen oder ähnliches so zu gestalten, dass es einem Bild gleicht und keine zusätzliche Dekoration Notwendig ist.

Jedem war klar, dass die eigentliche Arbeit erst jetzt begann. Fast 15 Monate, viele Gespräch, Recherchen, Überzeugungsarbeit, Muster Erstellung etc. hatten wir benötigt um unsere neue Positionierung zu installiert.  Rückschläge hatten wir auch, da einer unserer Punkte eine Entwicklung eines B1 fähigen Klebstoffes war, der nicht auf Anhieb funktionierte.

Der Vertrieb fehlte

Eines der wichtigsten Faktoren war der Vertrieb. Wir selbst waren zu klein um einen Bundesweiten bzw. Europaweiten Vertrieb aufzubauen. Zudem kannte niemand in diesem Sektor unseren Namen. Daher war mein Hauptaugenmerk, Partner zu finden die diese Produkte die wir Designen in ihr Programm mit aufzunehmen. Zum anderem galt es Unternehmen zu finden, für die wir als dienstleister ihre Ideen oder Produkte ebenfalls zu Beflocken um ihre Angebote attraktiver zu gestalten. Der Vorteil war für diese Firmen, das es bisher noch nichts Geeignetes gab um ihre Produkte Farbig herzustellen.

Zum Ende August hatten wir genügend Partner für die Zusammenarbeit gewonnen, sodass die Produktion dafür in Serie gehen konnte. Drei unserer Partner gingen mit den Beflockten Produkten auf Messen um diese dem Fachpublikum zu präsentieren.

Ein anderer Partner der räumlich sehr nahe bei uns ist und den größten Vertrieb für Musikinstrumente und Zubehör in Europa hat, lässt ebenfalls bei uns einen Teil seiner Akustik Absorber veredeln.

Für einen anderen Partner der hauptsächlich im Leuchten Bereich diesen Akustikschaum einsetzt und bei uns beflocken lässt, übernehmen wir sogar den Verkauf und Vertrieb seiner Produkte.

Potential ist bereits vorhanden

Nachdem ich mich über mehrere Jahre mit der Positionierung beschäftige, hätte ich mir nicht ansatzweise erträumen lassen, so eine Alleinstellung finden zu können. Was für mich einer der größten „AHA-Effekt“ war bzw. ist, dass das Potential dazu bereits in meinem Unternehmen war, meine Mitarbeiter,  und ich das nicht erkannte. So lief ich jeden Tag an dem Erfolg vorbei.

Erstes Workshop in anderem Unternehmen 

Nachdem ich bei mehreren Unternehmertreffen von diesem System bzw. Programm erzählte hatte, nein nicht erzählt, geschwärmt hatte, wurde ich prompt von einem Unternehmen gefragt ob ich einen Workshop bei Ihnen durchführen würde. So wurde ich zum ersten Mal, extern mit diesem phantastischen System von einem anderen Unternehmen gebucht.

Und somit wurde die Unternehmens Positionierung Schuster gegründet.

Was ich in Zukunft machen werde? Immer das was Spaß macht.

Roberto Schuster

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